Heimatverein Nordwalde e.V.

Am 22. September 1930 erfolgte die Gründung des Heimatvereins Nordwalde.
Aufgabe des Heimatvereins: Natur und Kultur in der Gemeinde zu pflegen und zu erhalten.
Bürgermeister Scheele leitete den neu gegründeten Heimatverein.

Gründungsmitglieder waren:

      1.  Bürgermeister Scheele
      2.  Postmeister Josef Harling
      3.  Amtsassistent Felix Bolwien
      4.  Postmeister a. D. Friedrich Kaldewey
      5.  Amtsobersekretär Bernhard Watermann
      6.  Wirt Theodor Kordt
      7. Schuhmachermeister Josef Bolwien
      8.  Lehrer Eduard Fethke
      9.  Zahnarzt Robert Kaldewey
      10. Kaufmann Heinrich Gronheid

Anzahl der Mitglieder, soweit in den Archiven vermerkt:

Bürgermeister Scheele

31.12.1935

139 Mitglieder

Abgänge bedingt durch
Sterbefälle u. gefallene
Soldaten

31.12.1941

122 Mitglieder

31.12.1943

137 Mitglieder

31.12.1951

130 Mitglieder

Der Jahresbeitrag betrug:

1,00

Reichsmark

1943

1,50

Reichsmark

1948

1,00

DM und 1,50 DM Sonderbeitrag

 

Zeittafel

17. Mai 1933

Treffen der Heimatvereine des Kreises Steinfurt in Nordwalde. Losungswort: "Heimat ist das Größte, das Gewichtigste, was die Welt kennt."

ab 1933

Gelegentliche Heimatabende, z.B. mit dem Heimatdichter Karl Wagenfeld
oder unter der Devise - Natur und Heimat

ab Mai 1935

jährliche Sommerausflüge:
1935 Ahaus zur Schlossbesichtigung
1936 Freckenhorst zur Basilika
1937 Wasserburgen Westerwinkel und Nordkirchen
1938 Mettingen und Hopsten

ab 1935

jährliche Osterfeuer bei der Ziegelei Hanning

ab September 1935

jährliche Lambertifeiern,
Umzug der Kinder mit Lampions über die Lange Straße, Welle, Bahnhofstraße bis Fraling und zurück zum Marktplatz zum Lambertussingen

Januar 1940

Lt. Archiv noch kein Heimatmuseum vorhanden, wohl aber private Sammlungen des Bürgermeisters Scheele und von Felix Bolwien (Altertümer aus der Vorzeit, Volkskunst und gefundene Münzen).

Januar 1941

Heimatkalender gefertigt und abgegeben an Soldaten in den Lazaretten und an Soldaten auf Heimaturlaub zur Weitergabe an Soldaten an der Front. Wegen Papierknappheit konnte nicht für jeden Soldaten ein Heimatkalender beschafft werden.

1942

Tätigkeiten des Heimatvereins wie in den Vorjahren

ab 1943

ruhte die Tätigkeit vorübergehend infolge des Krieges fast völlig.

20. April 1946

Nach 3-jähriger Pause infolge des Krieges wieder Abbrennen des Osterfeuers an der Ziegelei Hanning. Das Feuer zum Anzünden durfte mit Genehmigung des Landrates wieder aus der Kirche geholt werden, nachdem die Nazis dies bereits 1935 verboten hatten.

ab 1946

fanden wieder regelmäßige Vorstandssitzungen, Versammlungen und rege Aktivitäten statt.

1948

U. a. nahm der Heimatverein an der Bekämpfung des Kartoffelkäfers durch regelmäßige Feldbegehung und Absuchen teil.
Auf Anregung des Regierungspräsidenten in Münster setzte sich der Heimatverein dafür ein, dass die nach Kriegsende allseits verbreitete, ärgerniserregende Vergnügungssucht mit Entartungen der Schützenfest- und Kirmesveranstaltungen eingedämmt werden konnten. Diese Feste sollten wieder nach alter Väter Brauch, aber ohne Ausschweifungen gefeiert werden.

29. Januar 1950

Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Amtsdirektor a.D. Heinrich Scheele. Er war 1930 der Gründer des Heimatvereins und seitdem der 1. Vorsitzende. Über 20 Jahre hat er dem Verein in selbstloser, aufopfernder Weise vorgestanden.

20. März 1950

Wahl des Zahnarztes Robert Kaldewey zum 1. Vorsitzenden

1951

Schwerpunkt der Arbeit war die Organisation und Teilnahme am großen Festumzug anlässlich der 800-Jahrfeier Nordwalde. Besonderes Anliegen: Die Ostvertriebenen in den Heimatverein und die Festveranstaltungen einzubinden.

Oktober 1952

Der 1. Vorsitzende Robert Kaldewey gab krankheitshalber den Vorsitz ab.
Nachfolger wurde Rektor Georg Kramann.
Schwerpunkt der Arbeit war für Rektor Kramann der Aufbau eines Archivs, das von den Anfängen unserer Gemeinde, über die Entwicklung in den verschiedenen Jahrhunderten und das Leben unserer Vorfahren Interessantes und Wissenswertes zu bekunden weiß. Die übrigen Tätigkeiten kamen im Verein leider fast völlig zum Erliegen. Der Verein trat äußerlich nicht mehr in Erscheinung.

Mai. 1961

Gemeindedirektor Luke lud die früheren Vorstandsmitglieder des Heimatvereins ein. Die Versammlung diente dazu, den Heimatverein wieder aufzurütteln zu früheren Aktivitäten. Für das Amt des 1. Vorsitzenden fand sich niemand bereit. Anschließend wurde nur gelegentlich zu Arbeitskreisen eingeladen.

18. April 1963

Kaufmann Bernhard Cohausz wurde in einer gutbesuchten Bürgerversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt. Verschiedene Gründe ließen die aktive Arbeit des Heimatvereins in den vergangenen Jahren ruhen. Der neue Vorstand, der namentlich nicht bekannt ist, gab der Wiederaufnahme der Arbeit des Heimatvereins ein sicheres Fundament. Rektor Kramann blieb weiterhin für das Archiv zuständig. Im Heimatverein wurde mühsam wieder Leben aufgebaut. Es fanden Wanderungen, Pättkesfahrten, Ausflüge, Lambertifeiern, Vortragabende, etc. statt.
Der Verein zählte 39 Familien als Mitglieder.

Dezember 1966

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Fabrikant Carl Mummenhoff zum 1. Vorsitzenden gewählt, der von Gerichtsrat Georg Hillebrand und Lehrer Ludger Drunkemühle als Beisitzer unterstützt wurde.
In der Jahreshauptversammlung wurde u.a. beschlossen, den Jahresbeitrag für Familien auf DM 6,-- festzusetzen und eine intensive Mitgliederwerbung zu betreiben. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich
bis Ende 1966 von 39 auf 70
bis Ende 1968 auf 125
bis Ende 1972 auf 175

1971

Das durch Georg Kramann aufgebaute Heimatmuseum fand in der ehemaligen Landschule Scheddebrock seine erste Bleibe und konnte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

14. Februar 1975

Jahreshauptversammlung.
In der Einladung zu dieser Zusammenkunft äußerte der 1. Vorsitzende Carl Mummenhoff tiefe Sorge um die Zukunft heimatkundlicher Arbeit und auch um die Existenz des örtlichen Heimatvereins. Er war der Meinung, die Arbeit des Vereins ruhe auf einer zu schmalen Basis und regte Zusatz- oder Ersatzwahlen zum Vorstand an. Der Vorsitzende dankte auf dieser Jahreshauptversammlung besonders der Werkgruppe. Zur Bereicherung des Ortsbildes hatte sie seit ihrem Bestehen ca. 50 selbstgefertigte Ruhebänke rund um Nordwalde aufgestellt.
Ein umfangreicher Veranstaltungskalender für 1975 gibt Zeugnis von dem großen Bemühen des Vorstandes, den örtlichen Heimatverein zu aktivieren und das Jahresprogramm abwechslungsreicher zu gestalten.
Für die einzelnen Fachgebiete wurden als Verantwortliche gewählt:

Rektor i. R. Georg Kramann

Heimatmuseum, Archiv

Hans-Dieter Ilgner

Heimatgeschichte

Josef Beckonert

Pflege der Plattdeutschen Sprache

Johannes Halm

Ost- und Mitteldeutsches Volks- und Brauchtum


Zum Ende der Amtszeit von Carl Mummenhoff zählte der Heimatverein 304 Familien zu den Mitgliedern.

1979

Das Heimatmuseum wurde verlegt in die durch den Neubau der Kardinal-von-Galen-Hauptschule frei gewordene Dorfschule.
Das Heimatmuseum trägt heute den Namen "Georg-Kramann-Heimatmuseum".

Januar 1983

Wahl des neuen 1. Vorsitzenden, Gemeindedirektor Johannes Giesen.
Carl Mummenhoff trat auf eigenen Wunsch wegen persönlicher und beruflicher Belastungen zurück. Die Jahreshauptversammlung wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins.
Weitere Mitglieder des Vorstandes im Jahre 1983:
Georg Kramann
Max Verspohl
Johannes Halm
Bernd Schulte
Horst Brandt
Franz-Josef Große Besten
Leo Dömer
Heinz Dömer
Karl Lührmann
Elfriede Watermann
Maria Kriens
Louise Hentschel
Ingo Stahr

Januar 1987

Nach einer Veröffentlichung in der "Münsterschen Zeitung" vom 12.01.1987 pulsierte reges Leben im Nordwalder Heimatverein. 357 Nordwalder Familien waren Mitglied des Vereins. Im März 1989 konnte Doris Overhageböck als 400. Mitglied geehrt werden.

 

In den Jahren 1984, 1986 und 1991 wurden die 3 Bände
"Beiträge zur Heimatgeschichte" herausgegeben:

August 1984

August 1984 Band I Herausgeber: Johannes Giesen
Verfasser: Georg Kramann

Oktober 1986

Band III Herausgeber: Johannes Giesen
Verfasser: Ute Langkamp,
Mitarbeit von Clemens Keukenbrink

Oktober 1991

Band II Herausgeber: Johannes Giesen
Text und Bildgestaltung: Barbara Vitsaras

 

Johannes Giesen lag das Heimatmuseum sehr am Herzen, das im August 1979 seine endgültige Bleibe in der früheren Dorfschule im Ortskern gefunden hat.

19. März 1985

Der Rat stimmte dem durch die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins im Februar 1985 gestellten Antrag zu, das Heimatmuseum nach dem im Oktober 1984 verstorbenen Archivar Rektor Georg Kramann "Georg-Kramann-Heimatmuseum" zu benennen. Georg Kramann hatte in fast unermüdlicher Arbeit die Sammlung im Museum zusammen getragen.

Oktober 1985

konnte die Gemeindeverwaltung die ABM-Kraft Ute Langkamp einstellen. Ihre vordringliche Aufgabe war, den gesamten Bestand des Heimatmuseums zu inventarisieren. Auf der Basis dieser Inventarisierung hat sie Vorschläge zur Umgestaltung des Museums gemacht. Die praktische Umgestaltung lag in den bewährten Händen von Herbert Reinke. Die benötigten Vitrinen, Stellwände und Podeste konnten unter seiner Anleitung durch die Werkgruppe des Heimatvereins in 1987 erstellt werden.

27. Januar 1986

Auf Initiative von Johannes Giesen wurde das Heimatmuseum in die Rechtsform einer unselbständigen Stiftung eingebracht. Diese Stiftung hat insbesondere die Aufgabe der Bestandspflege und des Ausbaus des vorhandenen Georg-Kramann-Heimatmuseums mit seiner kulturhistorischen Sammlung. Dr. Annette Feldmann, die Tochter des verstorbenen Georg Kramann, und der Regierungspräsident unterstützten die Gründung der Stiftung.

September 1990

Zum 6. Todestag von Georg Kramann wurde das nach ihm benannte Georg-Kramann-Heimatmuseum nach seiner Umgestaltung wieder eröffnet.
Das intensive Bemühen von Johannes Giesen eine neue Bleibe für das Georg-Kramann-Heimatmuseum zu finden blieb leider ohne Erfolg. Selbst der Antrag vom 23.02.1993 auf Bezuschussung des Ankaufs der historisch bedeutsamen Villa Mummenhoff wurde durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung abgelehnt.

1993

Johannes Giesen hat in seiner Doppelfunktion als Vorsitzender des Heimatvereins und als Gemeindedirektor erreicht, Wegekreuze, Stationen und weitere Denkmäler unter Denkmalschutz zu stellen. Wertvolle Hilfe leistete der Nordwalder Hobby-Fotograf Günter Weber. Fotos von 81 Zeugnissen sakraler Kunst stellte er in einem Bildband zusammen und überreichte diesen im September 1988 an Johannes Giesen. Im Laufe der Jahre konnten etliche Stationen aus verschiedenen Jahrhunderten restauriert werden. In der Denkmalliste der Gemeinde sind heute 27 Bildstöcke, 12 andere Baulichkeiten und 12 Landwehr-Teilstücke erfasst.

28. Januar 1994

In der Jahreshauptversammlung 1994 verabschiedete sich der Vorsitzende Johannes Giesen. Seit Oktober 1993 war er bereits Stadtdirektor in Straelen am Niederrhein. Die Versammlung wählte ihn einstimmig und unter tosendem Beifall zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins.
Zu seiner Nachfolgerin als 1. Vorsitzende des Heimatvereins wählte die Versammlung die bisherige stellvertretende Vorsitzende Steueroberamtsrätin Josefine Heitmann. Lehrer Clemens Keukenbrink wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

 

Während ihrer Amtszeit als stellv. Vorsitzende und später als 1. Vorsitzende hat Josefine Heitmann in der Heimat- und Kulturpflege folgende Weichen gestellt:
September 1993 Einrichten der "Plattdeutsche Abende", die seitdem jeweils im Winterhalbjahr in der Gaststätte Haus Diepenbrock stattfinden.
Januar 1993 Aufnehmen einer jährlichen Krippenfahrt, die am Samstag nach Hl. Dreikönige stattfindet.

September 1994 Aufnehmen jährlicher mehrtägiger Kultur- und Städtereisen. Seit 1997 werden diese Reisen wegen der großen Beteiligung 2 x jährlich mit gleichem Ablauf durchgeführt.

03. Februar 1995

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Satzungsentwurf für den Heimatverein als eigetragener Verein mit eigener Rechtsfähigkeit vorgelegt und von den Anwesenden beschlossen. Die Eintragung "Heimatverein Nordwalde e.V." ins Vereinsregister erfolgte am 13.03.1995. Diese Umfirmierung war erforderlich zum Schutze der Vorstandsmitglieder des Heimatvereins. Der eingetragene Verein ist eine rechtsfähige Körperschaft. Der Verein haftet nur mit seinem eigenen Vereinsvermögen. Das einzelne Vorstandsmitglied dagegen haftet nicht persönlich.

1999/2000

Als Vertreterin des Heimatvereins hat Josefine Heitmann an der Textabfassung für das Buch "Glaubenszeugnisse auf unseren Wegen" mitgearbeitet, das Pastor Albert Markfort im Jahr 2000 herausgegeben hat.
Josefine Heitmann, Clemens Keukenbrink und Ingo Stahr brachten von Seiten des Heimatvereins im Vorbereitungsausschuss Ideen ein für die Gestaltung der "850-Jahr-Feier Nordwalde". Das gut funktionierende Vorstandsteam des Heimatvereins erarbeitete gute Vorschläge für die Beteiligung des Heimatvereins am Festumzug und setzte diese mit viel Erfolg um. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Elisabeth Esseling.

ab 1995

bis heute versuchte der Vorstand des Heimatvereins auf vielerlei Weise einen geeigneten Standort für das beengt untergebrachte Heimatmuseum zu finden. So wurden verschiedene Standorte öffentlichen Zuschussgebern zur Begutachtung vorgestellt. Der Vorstand des Heimatvereins hat in den letzten Jahren mit großen Anstrengungen Ersparnisse sammeln können. Mit Blick auf ein neues Objekt sind sie jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sobald uns ein geeigneter Standort zugesprochen wird, hoffen wir auf tatkräftige und finanzielle Unterstützung der Nordwalder Bürger.

02. März 2001

Josefine Heitmann gab aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz ab. Die Jahreshauptversammlung wählte den bisherigen Stellvertreter Lehrer Clemens Keukenbrink zum 1. Vorsitzenden. Die Wahl des Stellvertreters fiel auf Lehrer Ingo Stahr.
Die Mitgliederzahl ist auf 475 Familien angestiegen. In 2001, dem 850-jährigen Bestehen Nordwaldes, haben insbesondere Clemens Keukenbrink, Ingo Stahr und Elisabeth Esseling die Verantwortung getragen für die Beteiligung des Heimatvereins am Festumzug mit mehreren Wagen, einer 120 Personen starken Fußgruppe in historischer Kleidung und 3 Tanzgruppen.

2002

Auf Initiative von Clemens Keukenbrink stellt sich der Heimatverein mit seinen vielfältigen Aufgaben im Internet dar.

 

Bereits seit 1984, dem Todesjahr von Rektor Georg Kramann, leitet Clemens Keukenbrink das Heimatmuseum. Mit Umsicht, Tatkraft und großer Kompetenz führt er die Arbeit seines Vorgängers fort. Schon seit Jahren setzt er sich für einen neuen Standort ein und hat dabei die Insel Bispinghof noch immer fest im Blick.

Anfang 2002

Der Heimatverein zählt 494 Familien zu seinen Mitgliedern.

14. Januar 2002

Horst Brandt („Horstel Brandt“) wurde für sein langjähriges Wirken im Heimatverein von Bürgermeister Brockmeyer ein Blumenstrauß und die Urkunde der Bürgerschaft überreicht. Er war von 1983-1998 Mitglied im Vorstand des HV und insbesondere verantwortlich im Bereich Radeln und Wandern.
Diese Ehrung verdienter Bürger geht zurück auf einen Antrag der CDU-Fraktion. Ab dem Jahr 2002 wurden jährlich einige verdiente Bürger oder Gruppen geehrt.

22. Februar 2002

Auf der Jahreshauptversammlung gab es eine erfreuliche Nachricht aus dem Munde des Vorsitzenden Clemens Keukenbrink. Der Mitgliedsbeitrag wird anlässlich der Umstellung auf Euro nicht, wie in fast allen Vereinen erhöht, sondern exakt umgerechnet. Statt DM 12,--/Jahr sind nun € 6,14 /Jahr zu bezahlen.

23. Februar 2003

Die Mitgliederzahl 500 ist erreicht. Mit Günter, Hildegard und Sohn Thorsten Kubitza ist die 500ste Familie Mitglied des Heimatvereins geworden.

23. Januar 2004

Bürgermeister Brockmeyer ehrte Leni Ahlers und überreichte ihr die Urkunde der Nordwalder Bürgerschaft für ihr außergewöhnliches Engagement zur Pflege der überlieferten Volkstänze. Leni Ahlers hat nicht nur für wöchentliche Probenabende Freizeit geopfert, sondern auch Lehrgänge besucht zu ihrer eigenen Ausbildung zur Tanzgruppen-Leiterin.
Ebenso ehrte der Bürgermeister die Werkgruppe des Heimatvereins unter der Leitung von Willi Voß. Diese Gruppe trägt seit vielen Jahren zur Verschönerung des Ortsbildes bei, in dem sie an zahlreichen Stellen selbst gebaute Holzbänke aufstellt und diese mit Liebe pflegt.

13. Januar 2005

Clemens Keukenbrink, Vorsitzender des Heimatvereins, wurde von Bürgermeister Brockmeyer im Rahmen des Neujahrsempfanges mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde bedacht. Bereits seit 1984, dem Tode von Georg Kramann, dem Begründer des Heimatmuseums, leitet Clemens Keukenbrink mit Umsicht, Tatkraft und großer Kompetenz das Heimatmuseum. „Er ist ein Aushängeschild des Heimatvereins“, betonte der Bürgermeister.

17. Juni 2007

In Nordwalde fand das 11. Kreisvolkstanztreffen statt. Die Organisation des Festes lag in den Händen von Gabi Hanhoff und Regina Große Siestrup.
Leni Ahlers gründete in Nordwalde vor mehr als 20 Jahren die “Volkstanzgruppe” und fünf Jahre später “De Danz Deernkes” beides Tanzgruppen zur Pflege historischer Tänze. Leni Ahlers wurde für ihre Verdienste um die Pflege des Volkstanzes besonders geehrt.
Bei dem Umzug durch den Ort bildeten die 18 aus dem Kreis angereisten Volkstanzgruppen ein wunderschönes buntes Gesamtbild.
Der Erlös aus der Veranstaltung wurde für die Jugendarbeit in Nordwalde gespendet.

13. Dezember 2008

Ein historischer Tag für Nordwalde, die “Bürgerstiftung Nordwalde” wurde mit einem Stiftungskapital in Höhe von von € 70000,-- gegründet.

Ziel der Stiftung ist es u.a., mit Hilfe von mit Hilfe von öffentlichen Geldern und weiterer Unterstützung der Firmen und der Bürger die Keimzelle Nordwaldes, die Insel Bispinghof, zu erwerben und sodann dem Heimatverein das 100 Jahre alte Herrenhaus und Teile des unbebauten Inselgeländes für die Unterbringung des Heimatmuseums und für weitere Aktivitäten des Vereins zu überlassen.

Der jetzige Eigentümer der Insel Bispinghof ist das Evangelische Pertheswerk

www.buergerstiftung-bispinghof.de

 

14. Januar 2009

Felix Nordhoff, der Archivar des Heimatvereins, wurde durch Bürgermeister Brockmeyer mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde geehrt. Er sorgt dafür, dass Zeugnisse vergangener Zeiten nicht auf ewig in irgendwelchen Schubladen vor sich hinschlummern oder ganz im Dunkel der Geschichte verschwinden, sondern einen Platz im Archivar finden. Nordhoff hat inzwischen 16.000 Bilder digitalisiert und ist bereits im Jahr 1986 angekommen. „Wer Dich kennt, der weiß auch, mit welcher Akribie und Hartnäckigkeit Du die Bilder sortierst und auch versuchst, Hintergründe zu eruieren“, so Bürgermeister Brockmeyer.

27. Januar 2010

In diesem Jahr wurde mit Blumenstrauß und Urkunde im Rahmen des Neujahrsempfangs Margret Bockholt durch die neue Bürgermeisterin Sonja Schemmann bedacht. Sie organisiert seit 1993 plattdeutsche Abende, trägt wesentlich zur kulturellen Identität in Nordwalde bei und wird in Nordwalde auch respektvoll „Mutter unserer Muttersprache“ genannt. Seit einigen Jahren gibt sie das Pattdeutsche in Schulprojekten auch an Kinder weiter und arbeitet zudem mit der VHS zusammen.