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Margret BockholtMargret Bockholt
Feldstraße 64
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De Plattdütschk-Gruppe böt siet November 1993 jeweils in’t Winterhalfjoahr regelmötig Plattdütschke Aobende in de Gaststätte Diepenbrock.

In Nordwoll giw et nao ganz viel öllere Lüe, de gän Plattdütschk küert, un ne masse junge Lüe, de Plattdütschk guet verstaohn könnt. Un deswiägen sind all de Aobende immer recht gut besocht, un Spaß hä’m kann dann jeder.

 

Der Heimatverein veranstaltet die „Plattdeutschen Abende“ alljährlich in den Wintermonaten, und das schon seit November 1993 bei gleichbleibend gutem Zulauf.

Pünktlich um 20.00 Uhr eröffnet Josefine Heitmann den „Plattdeutschen Abend“, und dann stimmt Heinz Hünteler mit seinem Akkordeon das Eingangslied an:

„Modersproak, wat klings du sööt ...“, oder „Nu set’t ju alle dicht bieneen ...“, oder ..... Danach wechseln sich Margret Bockholt, Carolin Böckenfeld und Bernhild Rabing in lockerer Reihenfolge mit Gedichten und Geschichten  in Münsterländer Platt ab, immer wieder unterbrochen von Heinz Hüntelers Akkordeoneinlagen und gemeinsamem plattdeutschem Gesang aus dem selbst zusammengestellten Liederbuch des Heimatvereins.

Margret Bockholt, Bernhild Rabing und Carolin Böckenfeld
Die Vortragenden v.l.
Margret Bockholt, Bernhild Rabing
und Carolin Böckenfeld

Heinz Hünteler mit dem Akkordeon
Heinz Hünteler mit dem Akkordeon

Vorgetragen werden sowohl anspruchsvolle Texte von bekannten Autoren, z.B. Augustin Wibbelt, Anton Aulke etc., aber auch lustige Vertellses und Döhnkes aus neuer Zeit. Das Hauptziel der „Plattdeutschen Abende“ ist die Pflege der Plattdeutschen Sprache, daneben aber möchten die Initiatoren mit frohen und humorvollen Beiträgen Freude bereiten. Für die älteren Teilnehmer lebt mit den Vorträgen häufig auch ein Stück Erinnerung an alte Zeiten auf.

Neben den Beiträgen der Vortragenden lesen auch zahlreiche Gäste gefundene oder selbst geschriebene Stücke vor. In regelmäßigen Abständen gibt Thea Meer ihre selbst verfassten heiteren Zeilen über Neuigkeiten aus Nordwalde zum Besten.