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Das Heimatmuseum ist durch die Hilfe von Werner Neugebauer um einige Prachtstücke reicher und fast zu einem „Ofenmuseum“ geworden, so Clemens Keukenbrink, der Leiter des Heimatmuseums.
Gusseiserne Platten lagerten schon lange im Keller des Heimatmuseums, bis Werner Neugebauer mit seinem Kennerblick sofort erkannte: „Das ist ein Ofen“. Er hat das Prachtstück nicht nur zusammen gebaut, sondern auch geschwärzt und poliert und einiges ausgebessert. Fast wie neu sieht der 130 Jahre alte Ofen jetzt aus. Auf die Kuppel gehört ein Adler, der ist allerdings abhanden gekommen. Nachforschungen im Internet haben ergeben, dass es sich um einen so genannten „Historismusofen“ aus dem Jahr 1870 handelt. Die einzelnen Platten des Ofens sind reich mit Gussornamenten verziert und erzählen Geschichten aus dieser Zeit. Dieser Ofen ist ein altes, wertvolles Museumsstück.
Werner Neugebauer hat weitere drei alte Öfen dem Heimatmuseum überlassen. Vor geraumer Zeit waren mehrere Ofenplatten im Speicher des Bauern Hubert Flothmann gefunden worden. Werner Neugebauer erwarb sie und baute daraus in feinster Puzzlearbeit 3 Öfen zusammen und spendete sie dem Heimatmuseum. Dabei handelt es sich um Rundöfen, die nach seiner Meinung ca. 100 Jahre alt sind.
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