Heimatverein Nordwalde e.V.

Ansprechpartner:

Josef Große LanwerJosef Große Lanwer
Gangolf Str. 14
Telefon: 02573/2135

 

Diese Gruppe hat sich während der Vorbereitungszeit zur 850-Jahr-Feier Nordwalde gebildet. Die erste Arbeit war im Oktober 2000 beendet. Aus vergammelten Überresten eines Dreschers ist wieder eine voll funktionsfähige Maschine geworden. In unzähligen Arbeitsstunden hat das Team ganze Arbeit geleistet. Jetzt besitzt der Heimatverein eine richtige Rarität.

(Bilder anklicken zum Vergrößern) Stiftendreschmaschine

 

Eine Stiftendreschmaschine mit nur drei Schüttlern gibt es sonst nicht mehr, glaubt Josef Große Lanwer, der Fachmann für Landmaschinen. Das Baujahr des Dreschers ist nicht bekannt. Das Alter schätzen Fachleute auf ca. 100 Jahre.

 

 

 

right_background02

Nordwalde LeichenwagenIm Frühjahr 2001 renovierte die Restaurationsgruppe den alten Leichenwagen der bis Ende 1979 in Nordwalde zu allen Beerdigungen genutzt wurde.
Seit 1995 befand er sich in der Scheune des gemeindlichen Bauhofes, und er war in einem ziemlich bemitleidenswerten Zustand. Die Lackschicht des Holzes wurde abgebeizt, der Anstrich erneuert und die Räder instandgesetzt. Nachdem auch die schwarzen Gardinen des Eichenaufbaus erneuert worden sind, erstrahlt der Leichenwagen wieder in neuem Glanz.
Er stammt aus den Jahren 1903 - 1905 und war damals die erste Arbeit des Kutschenbauers Franz Blomert in Nordwalde.

right_background02
Historismusofen

Werner Neugebauer
Werner Neugebauer
Am Egen 2
Telefon: 02573-772

Ofen

Das Heimatmuseum ist durch die Hilfe von Werner Neugebauer um einige Prachtstücke reicher und fast zu einem „Ofenmuseum“ geworden, so Clemens Keukenbrink, der Leiter des Heimatmuseums.

Gusseiserne Platten lagerten schon lange im Keller des Heimatmuseums, bis Werner Neugebauer mit seinem Kennerblick sofort erkannte: „Das ist ein Ofen“. Er hat das Prachtstück nicht nur zusammen gebaut, sondern auch geschwärzt und poliert und einiges ausgebessert. Fast wie neu sieht der 130 Jahre alte Ofen jetzt aus. Auf die Kuppel gehört ein Adler, der ist allerdings abhanden gekommen. Nachforschungen im Internet haben ergeben, dass es sich um einen so genannten „Historismusofen“ aus dem Jahr 1870 handelt. Die einzelnen Platten des Ofens sind reich mit Gussornamenten verziert und erzählen Geschichten aus dieser Zeit. Dieser Ofen ist ein altes, wertvolles Museumsstück.

Werner Neugebauer hat weitere drei alte Öfen dem Heimatmuseum überlassen. Vor geraumer Zeit waren mehrere Ofenplatten im Speicher des Bauern Hubert Flothmann gefunden worden. Werner Neugebauer erwarb sie und baute daraus in feinster Puzzlearbeit 3 Öfen zusammen und spendete sie dem Heimatmuseum.
Dabei handelt es sich um Rundöfen, die nach seiner Meinung ca. 100 Jahre alt sind
.